Mittwoch, 6. Mai 2015

LÖWENZAHN-GELEE


Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft ... das Löwenzahn-Gelee zu kochen.



Und es schmeckt so lecker. Ich bin ja eher der süße Typ am Frühstückstisch, deshalb stehen immer mehrere Marmeladegläser mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen im Kühlschrank.


Mein erster Versuch mit Löwenzahn war ein voller Erfolg und vielleicht habt auch ihr Lust es auszuprobieren.


   

Löwenzahn-Gelee mit Blütenblättern


Zutaten für ca. ein Glas Gelee:



ca. 30 Löwenzahnblüten (je nach Größe der Blüte ca. 20g)
350 ml Wasser
Saft von einer halben Zitrone
ca. 125g Gelierzucker 2:1
5 Löwenzahnblüten extra als Gelee-Einlage (erst am nächsten Tag sammeln)





So geht´s:


1.   Die Löwenzahnblüten leicht ausschütteln und die gelben Blütenblätter von den Blüten zupfen. Dabei darauf achten, dass ihr keine grünen Kelchblätter mit abzupft, denn sonst wir das Gelee bitter.
2.   Das Wasser zusammen mit den Blütenblättern im Topf aufkochen. Etwa 5 Minuten kochen. Abkühlen und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
3.   Am nächsten Tag die restlichen 5 Blüten auszupfen.
4.   Das Blütenwasser durch ein feines Sieb abgießen und abmessen. Es müssten 250 ml sein. Wenn nicht mit Wasser auf den nächsten 50-ml-Schritt auffüllen.
5.   Pro 100 ml Löwenzahnwasser 50g Gelierzucker abwiegen. Beides mit dem Zitronensaft aufkochen. Unter Rühren ca. 4 Minuten strudelnd kochen lassen.
6.   Die Löwenzahnblüten in das heiße Gelee rühren und in saubere Gläser füllen. Gleich verschließen und auf den Deckel stellen.
7.  Wenn das Gelee auskühlt und zu gelieren beginnt die Gläser umdrehen, damit sich die Blüten im Glas gut verteilen.



Von den Blüten bekommt man schöne gelbe Finger, vielleicht lieber Handschuhe tragen ;). Auch solltet ihr darauf achten, wo ihr euren Löwenzahn pflückt.



Mein Löwenzahn-Gelee-Brötchen liegt auf dem Teller von hier.

Ach und noch eins, ihr solltet an einem sonnigen und trockenen Tag pflücken. Die Blüten dann nicht zu lange liegen lassen, sonst schließen sie sich.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen.

♥-liche Grüße eure Alex

Freitag, 1. Mai 2015

MIT DEM HAUSBOOT AUF DEM CANAL DE LA MARNE AU RHIN IM ELSASS


So schön sommerlich waren die Temperaturen, doch ausgerechnet Freitags als wir unsere Bootstour starten wollten, zeigte sich der April von seiner kühlen Seite. Was soll´s, wir nehmen´s wie es kommt. Gestartet sind wir in Hesse im schönen Elsass. Der Wind wehte uns kalt und nass um die Nasen, obwohl wir nur eine Geschwindigkeit von 6 km/h hatten.


Zunächst sind wir in Richtung Niderviller, das für seine Töpferwaren bekannt ist, geschippert.


Dort ging es dann durch zwei Tunnel, die die Vogesen durchqueren. Ein ganz besonderes Erlebnis, das wir uns nicht entgehen lassen wollten.


Schade nur, dass der Schiffsaufzug von St Louis­Arzviller im Anschluss, außer Betrieb war.


Zwischen Tunnel und Schiffsaufzug saßen wir nun fest, denn der Tunnelwächter stellte die Ampel auf rot und machte Feierabend. Gut, dass wir ausreichend Verpflegung an Bord hatten.


Am Samstagmorgen strahlte dann die Sonne vom Himmel. Gestärkt ging die Fahrt zurück durch die Tunnel. Dieses Mal durften wir voraus.


Könnt ihr die Spiegelung erkennen? Eigentlich ist das Wasser trüb, aber man könnte meinen es ist glasklar und der Grund schön rund.


Die Landschaft am Kanal ist bei Sonnenschein natürlich viel schöner, auch wenn es immer noch sehr kühl war.


In dieses Schiffsrestaurant wollten wir eigentlich am Abend zuvor einkehren, wenn wir wieder zurück fahren hätten dürfen ;-).


Der Kanal ist ca. 289 km lang und durchquert ganz Lothringen und die Vogesen.


Er beginnt bei Vitry-le-Francois in der Champagne, wo er über den Marne-Seitenkanal an das übrige Kanalsystem Burgunds angeschlossen ist.


Hier könnt ihr sehen, dass wir sogar über eine Wasserbrücke gefahren sind. Wir oben im Boot und unter uns die Autos :-).


Ein ganzes Stück weiter kamen wir an die Schleuse bei Rechichourt-le-Chateau.


16 m mit einem mulmigen Gefühl im Magen in die Tiefe schleusen.


Die in den frühen 1960er Jahren gebaute Schleuse ersetzt heute sechs Kleinere.


Viel Möglichkeiten zum Einkehren gab es nicht. Auf dem oberen rechten Bild könnt ihr einen Schilfwall erkennen. Dort oben liegt ein Badesee mit Campingplatz und ein Restaurant. Das kleine Örtchen nennt sich Gondrexange.


Die Zeit verging wie im Fluge. Sonntagmittag musste das Boot im Hafen von Hesse wieder abgeliefert werden.


Für die vielen Sehenswürdigkeiten an Land, die man mit einem Rad gut erkunden könnte, war ein Wochenende einfach zu kurz.
Als Abschluss haben wir uns eines jedoch noch angesehen, dazu aber mehr zu einem anderen Zeitpunkt. Und wenn man schon im Elsass ist, darf man sich den leckeren Flammkuchen natürlich auch nicht entgehen lassen.

Zum Boot selbst kann ich sagen, es hatte drei Kajüten und jede hatte ihr eigenes Bad mit Toilette. Das könnte man Luxus nennen. Mit fünf Personen an Bord gab es genügend Bewegungsfreiheit :-). Und wären die Temperaturen etwas freundlicher gewesen, hätte man gemütlich an Deck speisen können. Für Tische und Stühle war gesorgt.


Das Erste-Mai-Wetter zieht uns heute gar nicht nach draußen. So konnte ich endlich meinen Reisebericht schreiben ;-). 


♥-liche Grüße eure Alex




Freitag, 24. April 2015

TULPENMEER UND "SCHÖNE IM GEWAND"


Aus dem Tulpenmeer im Garten kann man sich ohne Reue Tulpen pflücken. Das fällt gar nicht auf, wenn da einige fehlen.


Zu den Tulpen in der Vase gesellt sich die "Schöne im Gewand". Ich mache solche Figuren meistens ohne Gesicht. Wahrscheinlich, weil ich mich ein wenig schwer damit tue.


Zu Einsatz kam nochmal die Vase mit der Gucklochrinde. Ich habe mich noch nicht an ihr satt gesehen.


Mehr Blumen kann man bei Helga bestaunen. 

Im nächsten Post gibt es seit langem mal wieder einen kleinen Reisebericht. Und ich bin gerade eifrig dabei, das Versäumte bei euch aufzuholen. Ob ich das alles schaffe? 

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende. 

♥-liche Grüße eure Alex

Freitag, 17. April 2015

EINE MAHONIE UND ÜBER DIE LEBENSLUST


Für den Friday-Flowerday bei Helga habe ich die Mahonie gewählt und mit Holz verknüpft.



Sie hat sich in meinen Garten eingeschlichen und lässt sich nicht mehr vertreiben.  Das
Astloch-Rindenstück, das ich um die Vase gebunden habe, hat unsere Spürnase entdeckt.



Wir genießen momentan das Leben draußen in vollen Zügen. Es duftet so herrlich nach Frühling und lauscht man den Tönen der Natur, explodiert sie förmlich. Ach, wie wunderbar sind die Spaziergänge mit einem Hund (unserem Linus) ... ich hatte es ganz vergessen und bemerke erst jetzt, wie sehr es mir gefehlt hat.


Das ist auch der Grund, weshalb ich mich hier gerade etwas rar mache.


Das wird auch wieder anders :-). Ich feue mich aber immer ganz dolle über eure Besuche und Kommentare. Ohne euch würde das Ganze hier überhaupt keinen Spaß machen.
Herzlichen Dank dafür!

Bis bald und ♥-liche Grüße eure Alex

Freitag, 3. April 2015

FRISCH AUS DEM GARTEN



Sind meine Osterglocken für Holunderblütchens Friday-Flowerday.



Dazugesellt hat sich ein kleines Hühnchen.




Diese mit Flechte bewachsene Äste finde ich immer besonders schön.




Diese Sorte von Osterglocken wachsen schon seit meiner Kindheit in unserem Garten. Ich mag ihr blasses Gelb. 




Das Wetter ist heute traumhaft! Es ist zwar kalt, aber die Sonne lacht und die Sonnenstrahlen wärmen schon ein wenig.

Hoffen wir, dass es an den Feiertagen so bleibt.

Ich wünsche euch ein frohes Osterfest und eine fröhliche Eiersuche.

♥-liche Grüße eure Alex